HP Envy Photo 7830: Test des Multifunktionsgeräts – COMPUTER BILD



Viel Licht, aber auch viel Schatten: Der HP Envy 7830 druckt knackig scharfe Texte und Fotos mit satten Farben. Beim Kopieren legt es mit vollem Tempo los. Doch die Tintenpatronen sind vergleichsweise schnell leer und nicht billig – das treibt die Druckkosten hoch. Eine Empfehlung ist der Envy deshalb leider nur für Wenigdrucker.

Pro

  • Hohe Druckqualität
  • Geringer Stromverbrauch
  • Viele Verbindungsmöglichkeiten

Kontra

  • Sehr hohe Druckkosten

Envy – geht es nach dem Namen, soll das HP Envy 7830 neidisch machen. Aber was vielleicht mit einem Nobel-Smartphone klappt, wird mit einem gewöhnlichen Multifunktionsgerät nicht funktionieren. Stattdessen geht es ganz nüchtern um Druckqualität und -kosten. Beides hat COMPUTER BILD im Test geprüft.

HP Envy Photo 7830 im Test: Druckqualität

Die Ausdrucke des Envy sind ansehnlich, es liefert scharfe und gut lesbare Texte sowie Fotos mit satten Farben und vielen Details. Das Drucktempo ist okay, ein Foto im Format 10×15 Zentimeter war nach 56 Sekunden, eine Textseite nach vier Sekunden fertig. Nur fürs Aufwachen lässt sich der Envy etwas Zeit, aus dem Standby lag eine Textseite erst nach 18 Sekunden im Ausgabefach. Beim Kopieren ist der Envy dagegen fix: Eine Textseite kopierte er in 13 Sekunden, eine Fotoseite in einer Minute. Und wie die meisten aktuellen Multifunktionsgeräte kann Envy auch faxen.

HP Envy Photo 7830 mit WLAN-Anbindung

Der HP Envy 7830 muss nicht direkt neben dem PC stehen: Neben dem klassischen Weg per USB-Kabel lässt sich das Multifunktionsgerät auch per Netzwerkkabel oder WLAN nutzen. Darüber finden auch Smartphones oder Tablets Anschluss. Die passenden Apps gibt es kostenlos im Google Play Store (beispielsweise HP Smart) oder für Apple-Geräte über den App Store.

Macht nur wenig Krach

Wie die meisten Multifunktionsgeräte geht der Envy beim Drucken deutlich hörbar zur Sache: 5,7 Sone können bei längeren Dokumenten nerven. Der eingebaute Scanner stört dagegen kaum, mit 1,2 Sone ist er ziemlich leise. Allerdings eignet sich der Scanner eher für größere Vorlagen: Die Auflösung von 684 ppi (Bildpunkte pro Zoll) ist zwar recht niedrig, reicht aber locker für DIN-A4-Vorlagen in hoher Qualität.

Hewlett-Packard (HP) Envy Photo 7830 © Hewlett-Packard (HP)

Beim Scannen oder Kopieren praktisch: In den Vorlagenschacht passen bis zu 35 Blatt Papier.

Tintenverbrauch des HP Envy Photo 7830

Die Patronen hat der Envy recht schnell geleert, selbst mit den größeren XL-Patronen schaffte er im Test nur 1.195 schwarz-weiße Textseiten. In Farbe war schneller Schluss: Nach 105 farbigen Grafikseiten oder 88 Fotos in 10×15 Zentimeter war Ebbe im Tintentank. Zudem sind die Patronen recht teuer. So kostet eine Textseite 3 Cent, eine Grafikseite 39 Cent und ein Foto 47 Cent – das kann die Konkurrenz deutlich günstiger. Der HP ist nichts für Vieldrucker. Die Bedienung des Envy erfolgt per Touchscreen, die Nutzerführung ist aber etwas umständlich. Das ist aber nicht so schlimm, die meisten Einstellungen, etwa das WLAN-Passwort, müssen ja nur einmal gesetzt werden.





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